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Vita Magazin · Studie 2025

Nährstoffversorgung in Deutschland: Warum gute Absichten oft nicht reichen

Drei von vier Menschen in Deutschland halten ihre Ernährung für relativ oder sehr gesund. Gleichzeitig glaubt nur gut ein Viertel, dass die Bevölkerung insgesamt ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist.

  • 2.023 Befragte
  • 18.–20.11.2025
  • Repräsentativ ab 18 Jahren
6 von 100erreichen die von der DGE empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag.

Diese Diskrepanz zeigt eine repräsentative Studie, die Vitabalance im November 2025 in Zusammenarbeit mit YouGov durchgeführt hat. Befragt wurden 2.023 Personen ab 18 Jahren, quotiert nach Alter, Geschlecht und Region.

In KürzeLaut einer repräsentativen Studie von Vitabalance in Zusammenarbeit mit YouGov (November 2025, 2.023 Befragte ab 18 Jahren) erreichen nur 6 Prozent der Menschen in Deutschland die von der DGE empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Drei Viertel halten ihre Ernährung trotzdem für relativ oder sehr gesund, während 60 Prozent glauben, dass die Bevölkerung insgesamt nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist. Als häufigste Hürden nennen die Befragten den Aufwand bei der Zubereitung, die Vorliebe für andere Lebensmittel und Zeitmangel.

  • 6 %der Befragten erreichen die von der DGE empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag.
  • 60 %glauben, dass die meisten Menschen in Deutschland aktuell nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind.
  • 55 %essen mehrmals pro Woche industriell verarbeitete Lebensmittel, 19 Prozent sogar täglich.
  • 44 %wissen, dass ein Apfel heute deutlich weniger Vitamin C enthält als noch 1985.

Wie gesund ernähren sich die Deutschen wirklich?

Nur 13 Prozent der Befragten bewerten ihre Ernährung als sehr gesund und ausgewogen. Fast jeder Vierte (23 Prozent) stuft die eigene Ernährung dagegen als kaum oder gar nicht gesund ein. Die Mehrheit verortet sich selbst irgendwo dazwischen – im Bereich „relativ gesund“.

Selbsteinschätzung der eigenen Ernährung

13 %
bewerten ihre Ernährung als sehr gesund und ausgewogen
23 %
stufen ihre Ernährung als kaum oder gar nicht gesund ein

Anteil aller 2.023 Befragten

Was sind die häufigsten Gründe für ungesunde Ernährung?

Wer sich nach eigener Einschätzung nicht durchgehend gesund ernährt, nennt in der Vitabalance-YouGov-Studie vor allem praktische Hürden aus dem Alltag: den Aufwand bei der Zubereitung gesunder Mahlzeiten (28 Prozent), die Vorliebe für andere Lebensmittel (27 Prozent), Zeitmangel – besonders bei jüngeren und berufstätigen Personen – (22 Prozent) und zu hohe Kosten für Obst und Gemüse (18 Prozent).

Die häufigsten Gründe für ungesunde Ernährung

28 %
Aufwand bei der Zubereitung gesunder Mahlzeiten
27 %
Vorliebe für andere Lebensmittel
22 %
Zeitmangel, besonders bei jüngeren und berufstätigen Personen
18 %
Zu hohe Kosten für Obst und Gemüse

Befragte, die sich nach eigener Einschätzung gar nicht bis relativ gesund ernähren

Warum erreicht kaum jemand die empfohlene Menge Obst und Gemüse?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag. In der Studie erreichen dieses Ziel lediglich 6 Prozent der Befragten. Zwar essen 53 Prozent mindestens einmal täglich Obst oder Gemüse, doch das reicht bei Weitem nicht an die empfohlene Menge heran. 11 Prozent greifen seltener als mehrmals pro Woche zu Obst oder Gemüse, 3 Prozent nahezu nie.

Wie oft essen die Befragten Obst und Gemüse?

53 %
essen mindestens einmal täglich Obst oder Gemüse
6 %
erreichen die empfohlenen fünf Portionen pro Tag
11 %
greifen seltener als mehrmals pro Woche zu Obst oder Gemüse
3 %
essen nahezu nie Obst oder Gemüse

Welche Rolle einzelne Vitamine und Mineralstoffe im Körper spielen, erklären wir ausführlich im Artikel Mikronährstoffe.

Wie sich frisches Obst und Gemüse über das Jahr hinweg einfacher in den Speiseplan integrieren lässt, zeigt unser Beitrag zur saisonalen Ernährung.

Enthält Obst heute weniger Nährstoffe als früher?

Selbst wer viel Obst und Gemüse isst, nimmt heute weniger Nährstoffe auf als noch vor Jahrzehnten. Ein Apfel enthält beispielsweise nur noch rund 40 Prozent des Vitamin-C-Gehalts, den Äpfel im Jahr 1985 aufwiesen (Quelle: foryouehealth.de). In der Vitabalance-YouGov-Studie sind sich nur 44 Prozent der Befragten dieser Entwicklung bewusst, 10 Prozent glauben sogar das Gegenteil.

Wie oft essen die Deutschen verarbeitete Lebensmittel?

Über die Hälfte der Befragten (55 Prozent) isst mehrmals wöchentlich industriell verarbeitete Lebensmittel, 19 Prozent sogar täglich. Ein hoher Konsum verarbeiteter Lebensmittel gilt neben einer generell unausgewogenen Ernährung als einer der häufigsten wahrgenommenen Risikofaktoren für Nährstoffmängel.

55 %
essen mehrmals pro Woche industriell verarbeitete Lebensmittel
19 %
essen sogar täglich industriell verarbeitete Lebensmittel

Gibt es in Deutschland ein Nährstoffdefizit?

60 Prozent der Befragten glauben, dass die meisten Menschen in Deutschland aktuell nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind. Nur 26 Prozent halten die Versorgung für ausreichend. Als häufigste Ursachen für ein mögliches Defizit nennen die Befragten eine ungesunde Ernährung (58 Prozent), verarbeitete Lebensmittel (53 Prozent), wirtschaftliche Gründe (41 Prozent) sowie Stress und Lebensumstände (40 Prozent).

Ist die Bevölkerung ausreichend mit Nährstoffen versorgt?

60 %
glauben, dass die meisten Menschen nicht ausreichend versorgt sind
26 %
halten die Versorgung für ausreichend

Wahrgenommene Ursachen für ein Nährstoffdefizit

58 %
Ungesunde Ernährung
53 %
Verarbeitete Lebensmittel
41 %
Wirtschaftliche Gründe
40 %
Stress und Lebensumstände

Ernähren sich Frauen gesünder als Männer?

Frauen legen der Studie zufolge tendenziell mehr Wert auf eine gesunde Ernährung als Männer und setzen sich häufiger mit dem Thema Nahrungsergänzung auseinander. Männer zeigen sich im Vergleich empfänglicher für Bequemlichkeitsargumente und verarbeitete Lebensmittel. So halten 78 Prozent der Frauen ihre Ernährung für relativ oder sehr gesund, bei den Männern sind es 71 Prozent.

Quelle: Vitabalance in Zusammenarbeit mit YouGov, 2.023 Befragte, 18.–20.11.2025
Aussage Frauen Männer
Ich ernähre mich relativ/sehr gesund 78 % 71 %
Ich ernähre mich nicht wirklich/gar nicht gesund 20 % 27 %
Zubereitung gesunder Mahlzeiten zu aufwendig 24 % 32 %
Ich esse lieber andere Lebensmittel 22 % 31 %
Vitabalance® Flasche zwischen frischem Obst und Gemüse

Was hilft gegen die Nährstofflücke?

Die Studienergebnisse zeigen: Es mangelt selten am Bewusstsein für gesunde Ernährung, sondern vor allem an Zeit, Aufwand und teils an den Kosten für frisches Obst und Gemüse. Niedrigschwellige, alltagstaugliche Lösungen können helfen, den täglichen Nährstoffbedarf einfacher zu decken – etwa ergänzend zu einer möglichst ausgewogenen Ernährung.

Vitabalance® im Überblick

Vitabalance® ist ein flüssiges Mikronährstoffkonzentrat mit 128 sorgfältig ausgewählten Inhaltsstoffen – von Vitaminen und Mineralstoffen über Kräuterextrakte bis hin zu fermentierten Früchten und Gemüsen. Mit den patentierten Berriotics®1 und Fibriotics®1 setzt Vitabalance® auf das TriSynergie-Prinzip der Fermentation, um Nährstoffe optimal verwertbar zu machen.

Häufige Fragen zur Nährstoffversorgung in Deutschland

Wie viele Menschen in Deutschland erreichen die empfohlene Menge Obst und Gemüse?

Nur 6 Prozent der Befragten erreichen die von der DGE empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag.

Was sind die häufigsten Gründe für eine unausgewogene Ernährung in Deutschland?

Die Studie nennt Aufwand bei der Zubereitung (28 %), Vorliebe für andere Lebensmittel (27 %) und Zeitmangel (22 %) als Hauptgründe.

Glauben die Deutschen, dass sie ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind?

Nein: 60 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Bevölkerung in Deutschland aktuell nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist.

Über die Studie

Befragte
2.023 Personen
Zeitraum
18.–20.11.2025
Methode
Online, YouGov-Panel
Repräsentativ
ab 18 Jahren

Die Daten basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov-Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Befragt wurden im Zeitraum vom 18. bis 20. November 2025 insgesamt 2.023 Personen. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse entsprechend gewichtet. Sie sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren. Einzelne Prozentwerte basieren auf der Zusammenfassung zweier oder mehrerer nebeneinanderliegender Skalenpunkte.

Fachlich geprüft von

Ann-Kathrin Geiß, Ernährungswissenschaftlerin

Sie ordnet aktuelle Studien zu Ernährung und Nährstoffversorgung für das Vita Magazin ein.